Warum Faust?

Anfang 2017 haben wir begonnen uns mit Faust auseinanderzusetzen. Unser Ziel war es, herauszufinden was Goethes Idee und Botschaft hinter dem Werk ist. Schließlich mussten wir erkennen, dass es genau so ist, wie Goethe es gesagt hat: „aber es ist keine Idee, die dem Ganzen und jeder einzelnen Szene im besonderen zugrunde liege. Es hätte auch in der Tat ein schönes Ding werden müssen, wenn ich ein so reiches, buntes und so höchst mannigfaltiges Leben, wie ich es im ‚Faust‘ zur Anschauung gebracht, auf die magere Schnur einer einzigen durchgehenden Idee hätte reihen wollen.“

Es lassen sich immer wieder neue Aspekte finden und man ist mehr und mehr begeistert von der durchgängigen Komposition des Werks. Grob gesagt geht es in Faust I um das Streben und den Drang nach Wissen und Vollendung in sich selbst; in Faust II darum, dass Faust und Mephisto unterschiedliche Positionen in der Gesellschaft einnehmen. Da es nicht unsere Absicht war Faust im Nachhinein zu bebildern, sind wir den Schritt gegangen das Thema für Faust III zu bearbeiten. Was hätte Goethe bei einer Portierung in die Jetztzeit als großes Thema unserer Zeit aufgegriffen. Da es in den beiden ersten Teilen um unterschiedliche Aspekte von Entwicklung ging, soll dieser zentrale Gedanke fortgeführt werden. Entwicklung findet heute zu großen Teilen in der digitalen Welt statt. Die tatsächliche Entwicklung weicht der Selbstinszenierung; es ist nicht nötig Positionen real einzunehmen, es genügt sich in ihnen zu inszenieren. Das faustische Streben weicht dabei dem sinnentleerten Streben nach mehr. Dementsprechend inszenieren wir uns in den handlungstragenden Figuren aus Faust und stellen dies in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Dadurch sind wir letztlich doch bei einer Illustration gelandet – aber einer Illustration, die nicht aus der oberflächlichen Szene kommt, sondern aus der Tiefe des Werks inspiriert ist.

Vernissage Autoren Galerie 1

Dienstag, den 21.3. um 19:00 findet die Vernissage in der Autoren Galerie 1 in München statt. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Gudrun Bouchard vom Goethe Institut. 

„Photofaust – wir sind ein Teil des Teils“
ist unser Beitrag zum Faust-Festival München. 

AUSSTELLUNG VOM 21.03. BIS 11.04.2018
Öffnungszeiten: Mi. bis Fr. von 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr & Sa. von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr Pündterplatz 6 IV, 80803 München

Tel. 089/396788

Vernissage im Drächslhaus

Hier ein paar Bilder von der Vernissage. Wir waren absolut begeistert von der großen Resonanz und dem Interesse an unseren Photobildern. Vielen Dank an Christoph – es ist eine Freude mit dir gemeinsam auszustellen und ebenfalls herzlichen Dank an Brigitte, dass du uns ausstellst und die ganze Organisation des sehr gelungenen Events.

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Übermalungen

Oft ist es so, dass wir mit einer Fotografie eines meiner Bilder in den gemeinsamen Bearbeitungsprozess einsteigen.

Bei den folengelundtodgenden Bildern war es einmal anders herum – ich habe malend auf Fotografien von Horst aufgesetzt. In einigen Fällen kann man dies noch gut erkennen – bei ein paar anderen ist von der ursprünglichen Fotografie nicht viel übrig geblieben und sie hatte wohl eher inspirierenden Charakter.

 

 

ART Stuttgart

Vom 2. bs 5. Juni 2016 fand die Kunstmesse ART- Stuttgart zum 1. Mal statt. Wir waren über die SYRLIN Galerie vertreten.

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Die Bilder täuschen nicht – leider war die Veranstaltung aufgrund der ganzen Querelen im Vorfeld doch sehr mäßig besucht. Schade für die Aussteller und die vertretenen Künstler. Die wenigen Besucher hatten dafür freie Bahn und alle Möglichkeiten sich auf den Ständen fachkundig zu unterhalten.

Insgesamt war das Konzept der Messe wohl noch nicht ganz ausgereift und auch die Bewerbung sowie Beschilderung stark verbesserungsbedürftig – es war wirklich nicht leicht zu den Ausstellungsflächen zu finden. Was einen aber dann an dargebotener Kunst erwartete war durchaus ansprechend und auf gutem Niveau. Was einer der Ludolfs und Waldi von Bares für Rares  als „Stargäste“ auf der Veranstaltung zu suchen hatten, wird wohl das Geheimnis der Veranstalter bleiben.

Schade drum!

Kunstpavillon München / Standpunkt-Fluchtpunkt

Im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten sind 29 Mitglieder der gewerkschaftlichen Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in ver.di Bayern,VBK und ihre Gäste dem VBK- Künstlerrat gefolgt und haben sich gestalterisch mit dem Aufruf der französischen Revolution „Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit“ auseinandergesetzt.

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Neben verschiedenen Arbeiten, die auf die aktuelle Situationen in der Flüchtlingspolitik eingehen, fanden wir auch Arbeiten unserer Galeristen der Autorengalerie1 Sophie und Helmut Vakily. Das hat mich sehr gefreut.

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Helmut Vakily – „Schwebend und Kippbewegung“ + „Im Dunkel und im Licht“                        Sophie Vakily – „Die Wand“

Unsere Boten sind in München angekommen!

Engel sind sowohl im Christentum, im Judentum als auch im Islam die Boten Gottes. Ihre Aufgabe ist es die Ferne zwischen Gott und den Menschen zu überbrücken und Nachrichten zu überbringen. Engel gehören seit jeher zu den faszinierendsten Wesen der Religionen. Interessanterweise kann man ihnen aber nicht direkt ansehen wer sie geschickt hat und wessen Boten sie sind. Die Ausstellung, die am 16.3.2016 in der Autorengalerie 1 eröffnet wird, bietet hier einige Möglichkeiten an.

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Besonders freuen wir uns auf Christian Ude, der aus „Meine Schwabinger Erinnerungen“ lesen wird.

Diesen Mittwoch, 16.03. in der Autoren Galerie 1 in München. Einlass ab 19:00 Uhr.

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